Glemseck 101 – 2016

Zum elften Mal fand am ersten Septemberwochenende das Motorradtreffen Glemseck 101 statt. Nach verschiedenen Quellen ist das Event mittlerweile die größte Veranstaltung der New-Custom-Cafe-Racer-Heritage-Gentleman-Rider-Neubart-Hipster-Oldschool-Vintage-Szene in Europa. Und genau so habe ich es erlebt. Nach einem ersten Besuch vor einigen Jahren war ich diesmal vor allem erstaunt, welche Ausmaße das Event inzwischen angenommen hat. Sicher mehrere zigtausend Besucher, gefühlt über hundert Stände von Customizern, Teile- und Modeanbietern, von Vereinen, großindustriellen Herstellern und Medien mit Szenebezug.  Mehr geht kaum, und mehr sollte auch nicht sein. Die Händlermeile hat jetzt schon Messecharakter, wer davon mehr braucht, fährt zur EICMA oder Intermot.

„Spirit of the 101“

Zentraler Programmpunkt am Glemseck sind die  Sprints, die am Samstag und Sonntag in verschiedensten Klassen mit mehr oder weniger nachvollziehbarer Kategorisierung durchgeführt wurden. Spannend und sehenswert in jedem Fall. Und was sich in der gekonnten Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter eher wie beispielhaftes Marketingstorytelling anhört, der „Spirit of the 101“,  war auch für die Besucher spürbar. Ich jedenfalls habe keinen schlechtgelaunten Menschen getroffen, und auch in den Warteschlangen vor der Garderobe der Streebunnycrew, an der Zuschauertribüne oder den Bier und Wurstständen herrschte größte Gelassenheit.  Das Ganze bei freiem Eintritt und wer unbedingt wollte, konnte sich  auch mitsamt Maschine durch die Menschenmassen quetschen und direkt aufs Gelände fahren.  Respekt vor so viel Offenheit und Organisationstalent. Ein paar Eindrücke habe ich in bewegten Bildern festgehalten.

Und da „Masse“ irgendwie auch kennzeichnend für Glemseck 101 ist, gibt es eine unüberschaubare Menge an Bildern und Videos auch auf der Homepage der Veranstaltung. 

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