Ducati Desert Sled. Enduro pur auch für große Menschen

Endurofahrer können grob in zwei Kategorien aufgeteilt werden. Die einen wälzen dicke Zubehörkataloge, schrauben jeglichen Firlefanz an die Mopete und nennen es Individualisierung. Die anderen schauen, was noch abgeschraubt werden kann. Ducati Desert Sled Fahrer gehören wohl zur zweiten Kategorie.

Tradition und Wurzeln

Da bringt Ducati eine nackte Enduro auf den Markt und es geht ein Aufschrei durch das Web. Nicht fernreisetauglich, nicht Ready-to-race, nicht Fisch – nicht Fleisch, sieht aus wie eine XT 500. Ja, ja. Reflexartig treten die Nörgler in die erste Reihe und ziehen durch den Kakao, was sich die Ducati Werbestrategen als Lifestyle ausgemalt haben. Als ich die ersten Aufnahmen der Desert Sled sah, dachte ich: Na endlich! Ja sicher sieht sie etwas nach XT 500 aus. Na und? Das war mein erstes Motorrad, große Gefühle! Und nun haben eben nicht die Erben der XT aus Japan den Volltreffer aus den Siebzigern ins Jetzt gepusht, sondern die Traditionalisten aus Italien. Die wiederum erinnern sich, dass sie bereits 1969 bei der „Baja -1000“ in Mexiko mit dem 350er Urtyp am schnellsten um die Kakteen gezirkelt sind. Zu der Zeit war die XT noch in weiter Ferne.

Enduro für große Menschen

Spannend war die Frage, ob jemand wie ich, mit 2,04 Meter Länge, auf dem von Ducati als „Easy Offroad-Version“ titulierten Ableger aus der Scrambler-Familie Platz findet. Erste Anprobe: Passt! Kaum eine andere Maschine liefert für überlange Beine werksmäßig so einen entspannten Beinwinkel. Sollte das noch nicht reichen, verspricht eine 2,5 cm höhere Sitzbank aus Ducatis eigenem Stall noch mehr Entspannung und Überblick. 86 cm Sitzhöhe mit der Serienbank sind zwar hoch, dank der schmalen Ausführung bekommen aber auch Normalgewachsene locker die Hufe auf den Boden. Der Lenker sitzt endurolike, also schön hoch. Für das Fahren im Stehen dürfte bei meiner Größe noch eine leichte Erhöhung Besserung bringen, für den Alltag, der nun mal sitzend auf der Maschine verbracht wird, passt der serienmäßige Trimm.

2,04-Meter großer Fahrer auf Ducati Desert Sled
2,04-Meter auf Desert-Sled. Sieht komisch aus, ist aber so.

Der angenehm schmale Tank, die Sitzposition und der unverbaute Blick auf den hochliegenden Kotflügel wecken Erinnerungen an mein erstes Motorrad. Der Dreh am Zündschlüssel bläst die Illusion zunächst weg. Die Elektronik bootet, der Tacho schnellt auf 300 km/h und wieder zurück, ein bisschen Geblinke. Der Druck auf den Starter ist freigegeben, weckt nach leichtem, kurzem Schütteln den Vau mit Ducati-typischer Attitüde. Ohne Mucken und Verschlucken geht der 800er ans Werk. Vibrationen und Klang lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es sich um einen V-Zweizylinder handelt.

Sound of Silence

Der Klangteppich ist eher verhalten. Wer mehr Aufmerksamkeit auf sich lenken muss, der ist gezwungen, aus dem Zubehörregal eine entsprechende Tüte mit mehr Krawallpotenzial zu ordern. Wer das nicht nötig hat, der kann mit dem Originalteil glücklich werden. Verhaltener Sound entfleucht dem Doppelrohrstummel, stets wahrnehmbar, vermittelt aber nie den Eindruck, dass man mit der Desert Sled dem Rest der Welt auf den Keks geht.

Fahren

Die ersten Kilometer werden im urbanen Gefilde gespult. Leichtgängig, locker am Gas, schöner Überblick. Überraschend, dass die Pirelli Scorpion sich so ruhig geben. Optisch eher bei Fahrzeugen aus dem Braunkohleabbau angesiedelt, sind die Pneus auf Asphalt von der ruhigen Sorte. Das vordere Schutzblech tanzt leicht zu den Vibrationen, die sich aber weder in die Rasten noch in die Lenkerenden fortpflanzen, ganz egal bei welcher Last und Drehzahl. Sehr cool!

„Der Schlitten zieht hochpräzise durch die Radien und hat enorme Schräglagenreserven“

Ab durch die Mitte, Kopfsteinpflaster, Straßenbahnschienen, Ampelstopps. Die Desert Sled versteckt ihre 200 Kilogramm gekonnt. An anderer Stelle war zu lesen, dass das Fahrwerk zu weich sei. Das kann ich nicht bestätigen, zumal sowohl Gabel als auch Federbein einstellbar sind. Zudem ist ewig tiefes Abtauchen beim Bremsen der Ducati fremd. Insgesamt gefällt das Fahrwerk durch Knackigkeit, ist aber alles andere als unkomfortabel.

Das Ortsausgangsschild verschwindet im Rückspiegel. Leichtfüßig dreht der Vau hoch, keine Leistungslöcher und keine unschönen Vibrationen. Der Verzicht auf jegliches luftlenkendes Plastikgedöns und die aufrechte Sitzhaltung lassen den Fahrtwind die Sinne kraulen. Lockeres Cruisen im sechsten Gang geht, ab 65 km/h lässt sich ohne Gangwechsel zahm beschleunigen. Nun ist der Motor kein Cruiserherz sondern kann ordentlich gedreht werden. Mit einem Hub-Bohrung-Verhältnis von 0,75 lechzt der Kurzhuber nach Drehzahl, wenn es zügig vorangehen soll. Die 75 PS nimmt man dem Motor locker ab, der niemals gequält oder beengt wirkt. Etwas Schaltarbeit und den Motor bei Laune halten hilft zu sehr zügigem Galopp.

Die Gangwechsel funktionieren ohne Zicken. Lediglich der Leerlauf muss, soll er vom ersten Gang aus eingelegt werden, etwas energisch geklickt werden. Das ist ungewohnt, was aber bedeutet, dass man sich daran gewöhnt und es funktioniert astrein.

Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist das Lenkverhalten. Eine leichte Tendenz zum aktiven Hereinfallen in die Kurve ist wahrnehmbar. Nach Eingewöhnung unterstreicht das Verhalten die enorme Handlichkeit auch bei schnellen Kurvenwechseln. Der Schlitten zieht hochpräzise durch die Radien und hat enorme Schräglagenreserven. In Kombination mit dem quirligen Motor dürfte mit der Desert Sled auf der Landstraße manchem Sportlerpiloten übermäßiger Ehrgeiz zu entlocken sein. Wenn die Schräglage soweit ausgereizt wird, dass die Schuhspitze den Asphalt leckt, zeigen sich die Grobstolligen immer noch unbeeindruckt. Kann man machen, muss man aber nicht.

Noch eben auf die Autobahn, um zu checken, wie sich das Pferdchen bei Höchsttempo verhält. Kurz gefasst: Die Desert Sled kann wesentlich mehr, als ein Fahrer lange aushalten kann. Am Anschlag erreicht sie auch mit mir als Mensch mit extremen Luftwiderstandswerten die angegebenen 175 km/h laut Tacho. Weil das aber sowieso kaum ein Mensch genießen kann, geht es wieder runter von der Bahn mit der Feststellung, dass auch bei Höchsttempo das Moto stoisch und ohne Zicken läuft. Perfekt!

Gucken

Nach der Runde wird die Maschine vorm Haus abgestellt und mit einer Flasche Bier im Anschlag beäugt. Schön, wie die klassische Linie des Tanks die Seitenansicht dominiert. Die dicke Sitzbank! Sieht extrem komfortabel aus. Ist sie aber nicht. Nach spätestens eineinhalb Stunden muss das Sitzfleisch gelockert werden.
Der Motor. Eben Ducati. Etwas verschlaucht. Wenn noch etwas dran musste, wurde es eben angeschraubt. In England macht man das anders, ist aber trotzdem schön.
Die Rückspiegel haben eine Doppelfunktion. Im äußeren Teil kann man den rückwärtigen Verkehr beobachten, im inneren Teil den Ellenbogenwinkel checken. Etwas längere Ausleger würden hier helfen.

Der Tacho. Funktioniert. Ach ja, eine Drehzahlmessung gibt es auch. Wegen der schlechten Ablesbarkeit habe ich beschlossen, dass ich auch ohne Drehzahlanzeige ganz gut klarkomme. Das Kombiinstrument ist nach meinem Geschmack unstimmig.

 

An der Lenkerstrebe ist eine Polsterung montiert, die mich mit ihrem Schriftzug jederzeit  – und viel besser ablesbar als der Drehzahlmesser – darüber aufklärt, dass ich eine Maschine aus der Scrambler-Familie bewege. Ganz chic, verdeckt aber teilweise das Kombiinstrument. So bin ich eine ganze Weile mit Fernlicht unterwegs gewesen, ohne es bemerkt zu haben. Die blaue Kontrollleuchte wird verdeckt.

Der lange Ausleger für die Nummernschildhalterung. Meine Güte, ist der lang! Und Ducati hat eine Alternative im Zubehörregal. Für 282 Euro! Da lässt man zunächst den Praktikant die Halterung designen und bietet, weil die echt übel aussieht, eine teure Alternative an? Diesen Part der Vermarktung hätte man den Zubehöranbietern überlassen sollen. So ist das peinlich.

Insgesamt wirkt die Ducati Desert Sled bodenständig, hochwertig und befreit. Etwas billig wirkt der Bremshebel als ein Stück Stanzblech mit angeschweißter Fußaufnahme. Das ist günstig in der Herstellung und an einer Enduro auch zweckmäßig. Bei artgerechtem Einsatz ist bei einem Sturz auf die Seite in der Regel der Hebel zu tauschen. Das Blechteil lässt sich notfalls geradebiegen oder sonstwie flicken.

Der hintere Bremsflüssigkeitsbehälter hat die Anmutung eines Yoghurtbechers. Eine Abdeckung habe ich im Zubehörregal nicht gefunden. Aber eine Abdeckung für den vorderen Behälter. „Ausdruck des Scrambler-Moods in jedem noch so kleinen Detail“ verspricht Ducati für 80,31 Euro. Wer’s braucht…

Das war’s aber auch mit negativen Punkten.

Fazit

Für wen ist sie denn nun, die Desert Sled? Das Marketing empfiehlt die Desert Sled allen Menschen, für die weniger mehr ist. Somit kann man getrost auch auf das Marketing verzichten und die Maschine so nehmen, wie sie ist und was sie ist: Ein Gefährt für Puristen. Wer an einem Tag vom Ruhrgebiet zum Ammersee fahren will, der kauft sich eine Großenduro mit drei Buchstaben. Wer extremes Gelände im Höchsttempo bezwingen will, der kauft sich eine Orangene.

„Desert Sled fahren ist wie barfuß am Strand zu laufen.“

Dabei ist die Desert Sled kein Kompromiss sondern ein idealer Allrounder, den ich mir auch für die größere Tour vorstellen kann. Geht flott und lässig ohne Herrenreitergehabe, dabei stets die Gewissheit im Kopf, dass man unterwegs festes Terrain gegen grobes Gefilde tauschen kann. Einerseits ist die Ausrichtung der Maschine genau meine Welt, andererseits ist die Passgenauigkeit für mich als übergroßen Mensch nahezu perfekt.

Bleibt dann noch der Preis. 11 Scheine sind für die Desert Sled in Basisausstattung auf den Tresen zu legen. Eine Menge Holz. Interessant der Vergleich zur technisch gleich ausgestatteten Einstiegs-Monster. Die gibt es für etwa 2000 Euro weniger. Und genau hier verlangt Ducati den Verkäufern Unmögliches ab. Wer will mir denn erzählen, dass dieser Preisunterschied aufgrund der Ausstattung oder sonstiger Details zu rechtfertigen ist? Bei Ducati Bochum hat der mehr als freundliche und geradlinige Verkäufer das erst gar nicht versucht. Dafür fünf Sterne oder wie man das sonst heute so lobt. Der Preisunterschied liegt in den unterschiedlichen Zielgruppen. Einsteiger mit schmalerem Budget schielen auf die Monster, die angezählten Semester mit einem Auge auf der Desert Sled  haben eine dickere Patte im Jackett. Kann ja sein, man muss die aber auch nicht gleich plündern.

Ich gehe davon aus, dass das extrem professionelle Marketing für die Scrambler-Familie von derart hochbezahlten Kreativen erledigt wird, dass sich das signifikant im Preis niederschlagen muss.

Ducati Desert Sled fahren ist wie barfuß am Strand zu laufen. Und die Merchandise-Knechte wollen mir dazu noch passende Ringelsocken verticken? Nee, lass‘ mal bleiben. Wäre der Preis vierstellig – gerne auch am obersten Ende – würde ich schwach.

Ihr habt so eine tolle Maschine gebaut! Lasst mich doch bitte mit dem ganzen Lifestyle in Ruhe. Ich will doch nur fahren…

Desert Sled ist wie eine Siebträger-Espressomaschine. Wenn man sie zu schätzen weiß, schmeckt das Ergebnis einfach besser. Alle anderen nehmen den Vollautomat.

An dieser Stelle Danke an das Team von Ducati-Bochum für das unkomplizierte Bereitstellen der Maschine.

Mehr über Motorräder und Bekleidung für großgewachsene Menschen hier bei MOTO VIE.

 

10 Kommentare zu “Ducati Desert Sled. Enduro pur auch für große Menschen”

  1. So muss das kein bezahltes Marketinggesülze der Motorpresse. Danke für die prägnanten Worte.
    Endlich mal aufs wesentliche reduziert.

  2. Ich musste einfach meine Taschen plündern, da ich mich sofort in dieses Hübschchen im XT500-Style verliebt hatte.
    Ich habe die DS jetzt ca. 2 Wochen und ca. 1500 Km gefahren. Kann dem obigen Bericht zu 100% unterschreiben.
    Besonders angetan bin ich von den Reifen und dem sicheren Fahrverhalten, was einem auch in Schräglagen im Fußrastenbereich vermittelt wird. Mein Fazit: Das Bike ist nicht nur superhübsch (ist ja alles auch Geschmackssache), sondern fährt auch wirklich genial. Mehr Power braucht kein Mensch auf der Straße.

    1. Zunächst mal Glückwunsch zum Kauf der Schönen. Bei mir trommelt seit der Testfahrt das kleine Männchen im Hinterkopf und ruft: Kaufen! Dennoch ist der Preis wirklich hoch. Selbst in Anbetracht der Tatsache, dass die DS nun mal in Italien gebaut wird und nicht z.B. in Indien. Die kleine Monster kostet 2.000 Euro weniger und kommt auch aus Italien. Es wird der Tag kommen, an dem mir das egal ist. Den nächsten Anfall von Unvernunft kommen lassen, dann direkt nach Bochum fahren und einfach einen Kaufvertrag unterschreiben.
      Mir gefällt vor allem, dass die DS so unglaublich zeitlos ist, selbst wenn sie auf der aktuellen Retro-Welle dahergespült wird. Auch in zehn Jahren wird sie noch genauso aktuell – oder auch retro – sein wie heute.
      Viel Spaß mit der Desert Sled.

      1. Ja, da bin ich völlig bei dir. Es ist viel Geld keine Frage.
        Eine Duke 690R (auch ein unglaublich tolles Bike) kostet aber auch schon über 10k€ und hat nur einen Zylinder. 🙂
        Was ich eigentlich sagen will. Ein Motorrad zu kaufen ist sondern so unvernünftig, aber es hat was mit Emotionen zu tun. Ob eine Monster da 2k€ weniger kostet, hat mich an der Stelle null interessiert, da mich das Modell (genau wie die ganzen anderen Scrambler-Modelle) nicht im entferntesten interessieren.
        Mich hat die Dessert Sled ganz tief im Herzen (wahrscheinlich genau aus den Gründen, die du schon erwähnt hast) berührt und keine Andere. Sie ist halt genauso, wie unsere kleinen Spagettifreunde entwickelt und gebaut haben, ein Volltreffer. Ich hätte wahrscheinlich auch 14k ausgegeben, weil die DS genauso ist, wie ich mir ein Bike vorstelle.
        Klar kriege ich für das Geld auch einen vollverkleidetet Hightech Yoghurtbechers der wahrscheinlich alles besser und schneller kann, aber es wäre nicht mein Ding. Ich wäre total unglücklich mit so einem Bike.
        Ich hatte erst die Ktm 1290 Superduke oder die KTM GT auf der Liste, aber ich wäre allein schon von der Sitzposition her, total unglücklich damit. Diese Bikes haben bald 3x soviel Leistung und Bremsen die sicherlich deutlich besser sind, habe Helferlein und einen Display so groß wie mein TV zu Hause … nein … das wollte ich einfach nicht.
        So habe ich null auf den Preis und die Leistung-Eckdaten geguckt, sondern auf mein Herz gehört.

        1. Geht mir auch so, alles sehr gut nachvollziehbar. Ich hoffe nur, dass bei Ducati jetzt niemand mitbekommt, dass auch 14 Kiloeuro bezahlt würden 😉
          Wichtig ist der Spaß, den die Desert Sled vermittelt. Allzeit gute Fahrt mit dem neuen Teil.

          1. Viele Dank für die netten Äußerungen.
            Und Ja, du hast völlig Recht, das mit den 14k war sehr ungeschickt von mir und ich hoffe auch dass das keiner von Ducati gelesen hat. 🙄😏
            Wünsche dir und allem anderen auch hier auch ein Motorrad mit dem sie so glücklich sind, wie ich. Und immer eine Handbreit Asphalt unter dem Pneu. 😉

    1. Hallo Jens,
      die Urban ist bestimmt ein cooles Teil. Auf der Messe in Dortmund traf ich jemand, der sich nach Erscheinen der Desert Sled über den Kauf seiner Urban geärgert hat. Ist meiner Ansicht nach nicht angemessen, aber aus Ducati-Sicht auch nicht ganz glücklich gelaufen. Deshlab der günstige Preis? Egal, Glückwunsch zum Kauf!
      Grüße
      Serge

  3. fast 7.000 dieses Jahr mit dieser wunderbaren DS abgespult. Ich kann nach wie vor (bis auf einen abgescherrten Schaltbel, bzw. Schraube) nur Lobeslieder von der DS trallern. Die Reifen wollte ich übrigens am Anfang direkt gegen eine Supermotomischung tauschen, aber man gut dass ich das nicht gemacht habe. Dieser Serienreifen ist eine Wucht in Tüten und hat meine Erwartungen 100fach übertroffen. Er klebt wie ein Kaugummi auf der Straße, selbst im Regen ist der klasse. Und 7.000 Km mit dem Hinterreifen, finde ich auch klasse. Hatte aufgrund des unglaublichen Grip mit deutlich weniger (>5.000 KM) gerechnet.
    Der Verbrauch um die 5Liter ist für mich völlig ok.
    Klitzekleines Manko für mich …
    mit meiner KAT 690 SMC-R konnte ich kilometerweit problemlos auf dem Hinterrad fahren.
    Selbst im 2. Gang mit richtig Kupplung fliegen lassen, bekomme ich die Duc nicht so recht aufs Hinterrad.
    Ich glaube weil der Motor ziemlich weit vorne ist. Aber sei es drum … ich gehe auf die 60, da macht man so was eh nicht mehr. 😀

    Also … ich bin nach wie vor super begeistert von diesem Bike und kriege Kringel auf den Augen, wenn ich das Bike sehe.

    1. Somit wäre der Reifen auch eine Empfehlung für ähnliche Motorräder? Bei Nässe habe ich ihn nicht gefahren, ich war auch positiv überrascht, wie leise die Sohle rollt.
      Viel Spaß weiterhin mit der Desert Sled.

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